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10.08.21

Eingekochtes in Weckgläsern

Vorräte einkochen

Im Sommer und Herbst ist die Einkochsaison im vollen Gange. Tomaten werden als Soßen eingekocht und die Himbeeren aus dem Garten zu Marmelade verarbeitet. Wir zeigen dir, worauf du beim Einkochen achten musst.

Die passenden Gläser

Weckgläser ermöglichen ein einfaches und sicheres Einkochen. Dabei ist Hygiene besonders wichtig! Vor der Benutzung müssen Gläser, Deckel und Gummiringe mit heißem Wasser ausgekocht werden. Das entsprechende Einkochgut, wie Apfelmus oder Tomatensoße, wird dann mithilfe eines Trichters bis höchstens 1 cm unterhalb des Glasrandes eingefüllt.

Zusammen mit einem Gummiring wird der passende Deckel anschließend mit zwei Klammern auf dem Glas fixiert. So eignet es sich zum Einkochen im Topf oder Einkochtopf. Vom Einkochen im Backofen raten wir ab, da die Temperaturverteilung im Backofen je nach Modell und gewählter Einstellung nicht im ganzen Ofenraum gleich ist. Nach dem Einkochen und Abkühlen der Gläser können die Einkochklammern wieder entfernt werden. Der Deckel sitzt jetzt fest genug auf dem Glas.

Wichtig zu wissen: Weckgläser müssen immer eingekocht werden, da sonst kein Unterdruck entsteht. Dies gilt auch für Marmelade. Passende Sturzgläser zum Einkochen findest du hier im Shop.



Beschriften

Damit auch ein halbes Jahr später das Glühweingelee noch von anderen roten Früchten unterschieden werden kann, sollten die Gläser beschriftet werden. Dafür braucht es nicht immer aufwendige Etiketten, sondern nur einen Lackmaler. Empfehlen können wir den weißen 751 Lackmaler von edding. Dieser lässt sich mit einem Kupfertuch und etwas Wasser auch schnell wieder entfernen. 

Lagern

Die eingekochten Vorräte werden am besten dunkel und trocken gelagert. Dabei können sie auch platzsparend gestapelt werden. Im Winter, wenn das Angebot an regionalen und saisonalen Lebensmitteln schwindet, sind die Vorrate eine nachhaltige Alternative zu Importfrüchten und -gemüse. Gelehrte Gläser können im nächsten Sommer einfach wieder befüllt werden. Auch Einkochringe können mehrfach verwendet werden, solange sie werder ausgeleiert, noch porös geworden sind.

Botulismus

An dieser Stelle möchten wir noch auf das Botulismusrisiko beim Einkochen von Gemüse hinweisen, da die Bakterien und ihre Sporen erst bei Temperaturen von über 120 Grad unschädlich werden. Eine Lebensmittelvergiftung durch Botulismus-Bakterien, kommt zwar selten vor, sollte man aber trotzdem ernst nehmen. Informationen zum Nachlesen finden sich auf der Seite des Bundesinstitut für Risikobewertung. Sicherheit kann beim Einkochen von zum Beispiel Gurken oder Paprika durch das Hinzufügen von Zitronensaft oder Essig und dem damit verbundenen Herabsenken des pH-Wertes auf unter 4,6 erreicht werden. Alternativ können bereits eingekochten Lebensmittel wie Bohnen nach 24 Stunden erneut eingekocht oder direkt vor dem Verzehr auf 100 Grad bzw. mehrere Minuten lang auf mindestens 80 Grad erhitzen werden.