21.03.23

Naturcamping: Plätze & Equipment
Als günstiger und umweltfreundlicher Urlaub in der Natur ist Camping aktuell besonders beliebt. Die Entscheidung zwischen Zelt oder Camper ist jedoch nur der Anfang, denn auch die Wahl des Campingplatzes und der Ausrüstung spielen in Bezug auf Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Im Urlaubsort angekommen kann außerdem eine nachhaltige Campingküche dazu beitragen, die Umweltbelastung zu reduzieren und die Natur zu schützen.
In diesem Blogartikel geben wir eine Übersicht über schöne
Naturcampingplätze in Deutschland und zeigen mit welchen Produkten man
den ökologischen Fußabdruck im Urlaub besonders klein halten kann.
Was ist Naturcamping?
Beim Naturcamping steht die Natur im Mittelpunkt. Die Plätze sind dabei nicht nur idyllisch gelegen und abseits von überfüllten Großstädten sowie großen Straßen, sondern oft auch besonders umweltfreundlich gestaltet.
Im Mittelpunkt stehen dann Mülltrennung, Regenwasseraufbereitung für Duschen + Toilettenspülung, Solarenergie und vielleicht sogar ein Kiosk mit regionalen + biologischen Lebensmitteln. Einige Plätze verzichten bewusst auf WLAN, sodass man sich ohne ständige Erreichbarkeit über die kleinen Dinge in der Natur erfreuen kann. Zusätzliche Angebote wie ein Fahrradverleih + eine Bushaltestelle vor Ort sorgen dafür, dass der Camper während des Urlaubs nicht bewegt werden muss, was Benzin einspart. Um die Natur in Ruhe genießen zu können, gilt außerdem strikte Mittags- und Abendruhe.

Naturplätze buchen
Eco Camping:
Die bekannteste Seite für Naturplätze ist Eco Camping. Die Seite hat
über 200 Campingplätze ausgezeichnet und diese nach verschiedenen
Kategorien sortiert. So finden sich einfach und schnell
Naturcampingplätze, die besonders kinder- hunde- oder veganfreundlich
sind. Außerdem gibt es Campingplätze mit einer besonders guten ÖPNV
Anbindung und welche, die spannende Naturerlebnisangebote aufweisen.
Landvergnügen:
Zu Gast auf Höfen
Über Landvergnügen werden einzelne Stellplätze für eine Nacht auf
Bauernhöfen oder Weingütern angeboten. Bei den über 2.100 Gastgeberinnen
und Gastgebern kann man kostenlos übernachten, wenn man sich für das
Jahr eine limitierte Mitgliedskarte kauft. Dies ermöglicht es, die Natur
hautnah zu erleben und gleichzeitig regionale Betriebe kennenzulernen.
Oft gibt es die Möglichkeit frische Produkte direkt vom Hof zu kaufen,
was das Campingerlebnis noch authentischer macht.
Alpaca Camping:
Camping im Grünen bietet auch die Plattform Alpaca Camping an. Hier
bucht man Stellplätze bei Privatpersonen und bekommt Urlaub auf der
Wiese in Alleinlage oder mit 2-3 weiteren Campern geboten. Die Plattform
bietet nicht nur Plätze in Deutschland, sondern auch welche in Spanien,
Italien, Frankreich, Dänemark und viele weitere europäische Länder an.
Hinterland:
Wer nicht nur Stellplätze sucht, sondern auch Cabins oder Glambing-Zelte in der Natur, der wird auf der Seite Hinterland fündig. Die Plätze heißen "Auszeit auf dem Eselhof" oder "Gartencamping am Froschteich" und machen einfach Lust auf Sommer, Sonne und Ruhe in der Natur.
5 Produkte für deine nachhaltige Campingküche

1. Langlebige Emailleteller
Verzichtet beim Naturcamping auf Einweggeschirr aus Plastik und verwende stattdessen langlebiges und leichtes Geschirr aus Emaille. Bei uns im Shop gibt es deshalb tiefe und flache Teller von Münder Email.
Emaille als Material besteht aus Eisen, welches bei hohen Temperaturen mit silikatischem Glas verschmolzen wurde. So ist das Material nachhaltig und zu 100% recyclebar. Die glasharte Oberfläche ist außerdem aromaneutral, säurebeständig und leicht zu reinigen. Neben Tellern erweitern auch Töpfe und Pfannen aus Emaille die nachhaltige Campingküche. Sie sind für alle Herdarten geeignet und können auch beim Grillen oder über dem Lagerfeuer verwendet werden.

2. Lunchboxen aus Edelstahl
Die Reste vom Mittagessen oder der Nudelsalat für die nächste Wanderung werden super schnell in den plastikfreien Boa Bowls+ von Eco Brotbox verstaut. Großer Vorteil fürs Camping: Die drei Lunchboxen lassen sich platzsparend ineinander stapeln und finden so auch in den kleinen Schränken eines Wohnmobils ihren Platz.
Wer sich im Wald auf die Suche nach Blaubeeren, Brombeeren oder Himbeeren macht, kann diese praktisch in den Lunchboxen aufbewahren. Die Lunchboxen sind außerdem klein genug, sodass sie in jeden Camping-Kühlschrank passen.
3. Göffel
Ein Göffel ist eine Gabel und Löffel in einem und ein unverzichtbarer Bestandteil der nachhaltigen Campingküche. Das platzsparende Besteck passt in jeden Rucksack und in jede Autotasche und so beim nächsten Pickncik immer dabei. Hergestellt aus Edelstahl ersetzt der Göffel von Eco Brotbox unzähliges Einwegbesteck aus Plastik.

4. Kaffeedauerfilter
Ein Kaffeedauerfilter aus Edelstahl ersetzt im Urlaub die Kaffeemaschine. Zum Aufbrühen von Hand braucht es nur heißes Wasser und gemahlenen Kaffee. Der Filter ist wiederverwendbar und somit absolut müllfrei.
Fans des Filterkaffees können den Kaffeedauerfilter auch zum nächsten Festival mitnehmen. Eine kleine Portion Kaffee lässt sich am besten in einem luftdichtverschlossenen Glas oder Edelstahldose aufbewahren. Bei größeren Mengen sorgen Verschlussklammern aus Edelstahldafür, dass die eingepackte Kaffeetüten nicht aufgehen.

5. Feste Spülseife
Nach dem Kochen folgt der Abwasch. Für eine plastikfreie und umweltfreundliche Reinigung gehören eine feste Spülseife und eine Spülbürste mit Naturborsten zum Naturcamping. Die Spülseife gibt es sowohl lose als auch im praktischen Weck Glas zu kaufen. Für unterwegs kann die Seife aber auch sehr gut in einem Leinenbeutel aufbewahrt werden.
Bei langen, mehrmonatigen Reisen lohnt es sich einen Weckselkopf für die Spülbürste mitzunehmen. Verschiedene Geschirrtücherzum Abtrocknen dürfen zur Reinigung ebenfalls nicht fehlen. Varianten aus Bio-Baumwolle trocknen auch schnell wieder.
Für mehr Nachhaltigkeit:
Koche beim Camping wie auch zuhause vor allem mit regionalen und saisonalen Zutaten. Diese haben eine bessere Umweltbilanz als Lebensmittel aus dem beheizten Gewächshaus oder aus weit entfernten Ländern. Eine pflanzliche Küche spart im Vergleich zu tierischen Produkten zusätzliche Emissionen.
Wichtig ist auch das Sammeln und Trennen von Abfällen auf dem Campingplatz, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß recycelt oder entsorgt werden. Wenn du auf freien Stellplätzen campst, solltest du deinen Müll immer mitnehmen und ihn an einem geeigneten Ort entsorgen. Auch das Grauwasser gehört nicht in Flüsse oder Seen. Passende Entsorgungsstellungen lassen sich leicht über Open Street Map oder Apps wie Park4Night finden.