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31.12.21

Hintz-Bürsten Gemüsebürste Klein

Plastikfrei ins neue Jahr

Neues Jahr - neue Vorsätze. 2022 wird gesünder, aktiver und vielleicht auch müllfreier. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Blogartikel.

Warum ist Müllvermeidung so wichtig?
Durchschnittliche 476 Kilogramm Haushaltsabfall produzierte jeder in Deutschland im Jahr 2020. Dazu gehören Plastik und Papiermüll, aber auch Sperrmüll, Glas und organische Abfälle. Einige der Abfälle werden recycelt. Bioabfälle werden kompostiert, aber ein Teil des Mülls wird einfach verbrannt und so wertvolle Ressourcen vernichtet. Dabei können wir uns noch freuen, wenn diese Abfälle ordnungsgemäß entsorgt werden und nicht in der Natur landen. 

Unverpackt einkaufen
Inzwischen gibt es allein in Deutschland über 380 Unverpacktläden, in denen man plastikfrei mit seinen mitgebrachten Gefäßen Lebensmittel wie Reis, Nudeln, aber auch Süßigkeiten oder Putzmittel einkaufen kann. Die meisten davon befinden sich in Großstädten wie Berlin, Köln und Hamburg. Ergänzt wird das Angebot durch Bioläden mit kleinen Unverpacktecken, aber auch auf dem Wochenmarkt oder beim benachbarten Bauernhof ist es möglich mit Stoffbeuteln frisches Obst und Gemüse einzukaufen. Das Wichtigste dabei ist etwas Zeit für die Vorbereitung einzuplanen.

10 Tipps für weniger Müll beim Lebensmitteleinkauf ohne Unverpacktladen:


1. Regionales sowie saisonales Obst und Gemüse kaufen. Diese benötigen keine langen Transportwege und somit oft keine zusätzliche Verpackung.

2. Alternativ für Obst und Gemüse eine regionale Biokiste bestellen oder einer SoLaWi beitreten.

3. Auf Pfandgläser für (Hafer) Milch oder Jogurt setzen.

4. Einige Produkte im Einwegglas lassen sich selber einkochen (Marmelade, Apfelmus…).

5. Beim Bäcker den eigenen Stoffbeutel dabeihaben.

6. Käse und Wurst an der Frischetheke in mitgebrachte Behältnisse füllen lassen. Dabei regionale Bio-Geschäfte / Marktstände dem Supermarkt vorziehen.

7. Tee kann man sich auf Nachfrage in vielen örtlichen Teegeschäften in die mitgebrachten Gläser füllen lassen. Dasselbe gilt für Kaffee.

8. Großpackungen für Reis oder Nudeln produzieren im Vergleich zum Inhalt weniger Müll.

9. Süßigkeiten wie Schokolade können online als Bruchschokolade in größeren Mengen gekauft und mit der Familie geteilt werden.

10. Ein Einkaufzettel verhindert Spontankäufe und somit oft auch zusätzlichen Müll.  

Seife auf Holztisch

Wie kann man in der Küche Müll vermeiden?
Ein Großteil des Mülls in der Küche entsteht durch Lebensmittelverpackungen. Aber auch Kunststoffschwämme, -bürsten oder Frischhaltefolie werden mit der Zeit zum Müllproblem. Zum Glück gibt es dafür viele langlebige Alternativen aus Holz, Fibre und Baumwolle. Als Reinigungsset empfehlen wir eine Holzspülbürste, einen Kupferschwamm für angebrannte Töpfe, Geschirrtücher aus Bio-Baumwolle und eine feste Spülseife. Diese könnt ihr im Onlineshop bestellen. Anstatt Frischhaltefolie eignet sich zum Abdecken von Lebensmitteln auch ein umgedrehter Teller, ein großes Weck-Glas oder Wachstücher.

Um der Lebensmittelverschwendung entgegen zu wirken, sollten Reste verarbeitet oder eingefroren werden. Dafür eignen sich zum Beispiel Gläser oder Stoffbeutel. Matschiges Obst lässt sich einfach zu Marmelade einkochen und Gemüsereste ergeben eine leckere Suppe.

Wie kann man im Bad Müll vermeiden?
Im Badezimmer produzieren Hygieneprodukte wie Binden, Wattepads und Tampons regelmäßig Müll. Um diesen zu vermeiden lohnt es sich auf waschbare Stoffbinden, Abschminkpads und eine Menstruationstasse zu setzen. Auch für Shampoo gibt es mit fester Seife eine plastikfreie Alternative. Weitere Produkte wie Holzkämme und verpackungsarme Naturkosmetik werden immer beliebter. Seit Frühling 2022 könnt ihr euch auch bei daheeme über eine Badabteilung mit den genannten Produkten freuen.