10.03.26
Karotten-Marmelade einkochen
Zutaten für 4 Gläser Karotten-Marmelade
600 g Karotten, geschält
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4 großen Orangen
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300 g Zucker
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2 TL Agar-Agar als Geliermittel
Zubereitung
Zuerst werden die Karotten geschält und jeweils in 3-4 Stücke geschnitten. Danach werden sie für ungefähr 10 Minuten weichgekocht. Währenddessen könnt ihr die Orangen auspressen. Nach der Kochzeit heißt es: Kochwasser abgießen und die Karotten pürieren.
Im nächsten Schritt wird der Orangensaft samt übriges Fruchtfleisch zu den Karotten in einen Topf geben und alles noch einmal kurz pürieren, damit eine gleichmäßige Masse entsteht. Dann den Zucker hinzufügen und die Mischung unter Rühren zum Kochen bringen. Anschließend das Agar-Agar nach Packungsanleitung einrühren und die Karotten-Marmelade einige Minuten sprudelnd kochen lassen.
Zum Schluss machen wir immer eine Gelierprobe. Dafür geben wir 1 EL Marmelade auf einen Teller und stellen ihn zum Erkalten kurz in den Kühlschrank. Wird unsere Probe fest, kann die Marmelade in ausgekochte Gläser mit einem Marmeladentrichter abgefüllt werden. Ist die gewünschte Konsistenz noch nicht erreicht, braucht es noch einen weiteren Teelöffel Agar-Agar als Geliermittel. Natürlich kann man die Marmelade auch mit fertigem Gelierzucker kochen. Allerdings wird sie dann deutlich süßer und so viel Zucker braucht es bei der Kombination aus Orangen und Karotten einfach nicht.
Abgefüllt wird die Karotten-Marmelade bei uns in hübsche Weck Gläser. Damit diese einen zuverlässigen Unterdruck bilden und der Inhalt lange hält, wird die Marmelade bei 90 Grad für 10 Minuten im Wasserbad eingekocht. Wer sich diesen Schritt sparen möchte, sollte Sturzgläser verwenden.
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Variationen der Marmelade
Eine leichte Schärfe bekommt die Marmelade mit 1 cm geriebenem Ingwer. Dieser wird der Marmelade beim Kochen zugefügt. Auch etwas Vanille harmoniert sehr gut. Als weitere Variation lassen sich ein bis zwei Orangen für mehr Säure durch Zitronen austauschen.
Karottengrün als Pesto
Noch ein Tipp zum Schluss: Schmeißt das Karottengrün nicht weg! Dieses lässt sich zu einem wunderbaren Pesto verarbeiten. Auch die Karottenschalen kommen bei uns nicht auf den Kompost, sondern werden restlos weiterverarbeitet. Enweder frieren wir sie für eine spätere Gemüsesuppe ein oder trocknen sie für selbstgemachten Gemüsebrühen-Pulver.