23.02.26
Küchenkraut – 10 Favoriten
Schnittlauch und Petersilie stehen immer auf unserer Fensterbank. Sie sind aber nur zwei der beliebtesten Küchenkräuter. In diesem Artikel stellen wir dir unsere 10 liebsten Küchenkräuter vor, mit welchen ihr jedes Essen in ein Gourmetgericht verwandeln könnt.
1. Vor allem die Petersilie ist allgegenwärtig.
Selbst in der Systemgastronomie rieseln am Ende noch ein paar grüne Flöckchen über das Gericht. Es gibt sie in zwei Hauptvarianten, die krause und die glatte Petersilie. Die glatte schmeckt intensiver, würziger, fast mit einer leichten Süße. Die krause ist robuster und optisch auffälliger. Petersilie ist als Küchenkraut erstaunlich widerstandsfähig. Interessant ist ihr hoher Vitamin C Gehalt, der deutlich über dem vieler Zitrusfrüchte liegt. Früher galt sie zudem als Heilkraut für Nieren und Verdauung. Heute landet sie selbstverständlich in Suppen, auf Kartoffeln oder fein gehackt im Salat.
2. Schnittlauch wächst in feinen, eleganten Röllchen.
3. Dill ist eine kleine Diva im Garten.
4. Das polarisierenste Küchenkraut ist der Koriander.
Viele lieben ihn. Weltweit ist er eines der meistverwendeten Gewürzkräuter. Gleichzeitig gibt es Menschen, die sagen, er schmecke nach Seife oder Wanze. Tatsächlich ist das genetisch bedingt. Bestimmte Aromastoffe werden unterschiedlich wahrgenommen. In vielen asiatischen und südamerikanischen Gerichten ist frischer Koriander unverzichtbar. Bei uns kennt man vor allem die getrockneten Samen, etwa im Brot oder in Gewürzmischungen. Die frischen Blätter bringen eine intensive, fast zitronige Frische auf den Teller. Kaum ein Kraut spaltet so sehr die Meinungen und gehört doch weltweit zu den beliebtesten Küchenkräutern.
5. Basilikum ist ein Reisekraut.
Früher war er in der deutschen Küche kaum verbreitet. Dann kamen die Italienurlaube. Heute steht er selbstverständlich in jeder WG-Küche. Er ist extrem frostempfindlich und hat deshalb nur eine kurze Zeit im Freiland, meist von Mai bis Oktober. In dieser Zeit kann er stattlich wachsen, wenn man ihn richtig erntet. Wichtig ist, immer nur die Spitzen zu kappen. So verzweigt sich die Pflanze und wird zu einem dichten Busch. Basilikum hat eine lange Geschichte. In Indien gilt er als heilige Pflanze. Sein Duft ist warm und würzig. Ein frisches Blatt zwischen den Fingern reicht, um sofort an Sonne und Süden zu denken.
6. Minztee erinnert manche an...
Kinderferienlager und leicht abgestandene Thermoskannen. Dabei ist frische Pfefferminze etwas völlig anderes. Ein Blatt Nana Minze im heißen Wasser entfaltet ein klares, kühles Aroma, das mit getrockneter Ware kaum vergleichbar ist. Auch in der Küche setzt Pfefferminze Akzente. Sie gibt orientalischen Gerichten Frische, passt zu Joghurtsoßen oder verleiht Salaten eine überraschende Note. Minze ist wuchsfreudig und breitet sich gern aus. Wer sie im Garten pflanzt, sollte ihr Raum geben oder sie im Topf halten.
7. Thymian gedeiht in jeder Ritze.
8. Rosmarin wird auch Tau des Meeres genannt.
9. Bohnenkraut gibt es einjähriges und mehrjähriges Küchenkraut.
Es wird traditionell bei eiweißreichen Gerichten eingesetzt, weil es die Verdauung unterstützen kann. Gerade bei Bohnen entfaltet es sein volles Potenzial. Es lässt sich gut trocknen und ist damit ein praktischer Vorrat. Wer Bohnen erntet und einfriert, kann direkt etwas Bohnenkraut mit dazugeben. So verbindet sich das Aroma schon bei der Lagerung.
10. Oregano wird oft als Pizzakraut bezeichnet.
Doch Oregano kann mehr als Tomatensoße. Die heimische Wildform, auch Dost genannt, blüht lila und schmeckt etwas milder. Interessant ist, dass Oregano getrocknet häufig intensiver schmeckt als frisch. Seine ätherischen Öle konzentrieren sich beim Trocknen. Damit schließt sich der Kreis zu den Kräutern der Provence, in denen Oregano neben Thymian und Rosmarin eine tragende Rolle spielt.
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