04.03.26
Sächsisches Ostermenü Hauptspeise
Grüne Klöße wie von Oma
- 1 kg geschälte Kartoffeln
- 3 TL Salz
- ½ Tasse kochendes Wasser
- 1 Brötchen
- 1 EL Kartoffelstärke
- (v.) Butter zum Anbraten
Die Masse kann dann in vier Portionen geteilt werden. Jede Portion wird erst flach gedrückt, mit drei Brotwürfen gefüllt und dann zu einem runden Kloß geformt. In einem großen Topf bringen wir währenddessen reichlich Wasser zum Kochen. Damit die Klöße beim Kochen gleich nicht zerfallen, wird 1 EL Kartoffelstärke in etwas kaltem Wasser glattgerührt und zusammen mit zwei Teelöffeln Salz in das nur noch leicht siedende Wasser gegeben. Die Klöße legen wir vorsichtig hinein und lassen sie etwa zehn Minuten wirklich nur leicht mitköcheln. Danach schalten wir den Herd aus und lassen sie weitere zehn Minuten im heißen Wasser ruhen.
Zu grünen Klößen als Hauptspeise des Ostermenüs braucht es unbedingt eine gute Bratensoße und davon reichlich. Bei unserem vegetarischen oder veganen Gericht kochen wir diese auf Basis von Gemüse. Für den intensiven Geschmack sorgt ein trockener Rotwein und reichlich Paprikapulver. So bekommt die Soße auch eine dunkelbraune Farbe.
Die Menge im Rezept reicht für 6 Portionen, denn die Soße lässt sich wunderbar einfrieren und auch für andere Gerichte verwenden.
Vegane Bratensoße
Zutaten für 6 Portionen:
- 3 Frühlingszwiebeln
- 2 Zwiebeln
- 1 Stück Sellerie
- 1 Karotte
- Olivenöl
- 2 EL Tomatenmark
- 150 ml Rotwein
- 600 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Paprikapulver
- Salz und Pfeffer
- Etwas Mehl zum Andicken
Zubereitung
Für die vegane Bratensoße werden zuerst Frühlingszwiebeln, Zwiebeln, Sellerie und Karotte in kleine Stücke geschnitten bevor das Gemüse in einem Topf mit Olivenöl und Tomatenmark angebraten wird. Es dürfen sich ruhig intensive Röstaromen entwickeln, denn diese sorgen später für Tiefe im Geschmack. Anschließend löschen wir mit Rotwein ab und lassen diesen etwas einkochen.
Im nächsten Schritt gießen wir die Gemüsebrühe an und lassen die Soße bei mittlerer Hitze 30 bis 45 Minuten sanft köcheln. Die Flüssigkeit reduziert sich dabei leicht. Zum Schluss pürieren wir die Soße fein und schmecken sie mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer ab. Wer eine sämigere Konsistenz wünscht, rührt etwas Mehl in wenig kaltem Wasser glatt und bindet die Soße damit leicht ab.
Für eine vollständige Hauptspeise unseres Ostermenü braucht es nicht nur grüne Klöße und Soße, sondern auch bunte Beilagen. Wir haben uns für glasierte Karotten entschieden. Ebenfalls sehr gut passen gebratene Kräuterseitlinge, Zuckerschoten und Rahmwirsing.
Glasierte Karotten als Beilage
Zutaten für zwei Portionen:
- 1 Bund Karotten
- 2 EL Butter
- 2 EL Agavendicksaft oder Honig
Zubereitung
Im ersten Schritt befreien wir die Karotten fast vollständig vom Grün, lassen jedoch ein kleines Stück für die Optik stehen. Anschließend werden sie in leicht gesalzenem Wasser etwa fünf Minuten gekocht, sodass sie noch etwas Biss behalten. Im nächsten Schnitt heißt es die Butter zusammen mit dem Honig in einer Pfanne zu schmelzen. Die vorgegarten Karotten werden hineingegeben und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten angebraten, bis sie rundum glänzen und leicht karamellisieren.
Kochgeschirr fürs Ostermenü
Die gesamte Hauptspeise des Ostermenüs haben wir mit dem festlichen Geschirr aus Emaille von Riess gekocht. Die Weitlingschüsseln in unterschiedlichen Größen sind perfekt zum Zubereiten des Kloßteiges. Die Schlemmerpfanne mit ihren beiden Griffen lässt sich auch direkt zum Servieren benutzen.